19.05.2021

Instagram, Facebook & Co – In der heutigen Zeit ein Pflichtprogramm oder nur ein Trend von kurzer Dauer?

12 THW-Angehörige nahmen alles rund um das Thema Social Media für mehrere Tage mal genauer unter die Lupe und zogen anschließend eine überraschende Bilanz.

An insgesamt vier Abenden nahmen sich unsere THW-Kräfte Zeit, ihr Wissen rund um das Thema Social Media und Öffentlichkeitsarbeit im THW auszubauen.

Da der Workshop geleitet von Paul Ohmert als Online-Version stattfand, wurde das Angebot überregional gestellt. So fanden sich in der Runde Helfer aus ganz Bayern zusammen. Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit aus den Ortsverbänden Ansbach, Baiersdorf, Erlangen, Feuchtwangen, Fürth, Nürnberg und Schwabach, sowie Interessierte aus Neuburg und Weilheim sorgten für einen umfassenden Blick über den Tellerrand.

Ziel des Workshops war es, sich die Plattformen Instagram und Facebook einmal genauer anzusehen. Denn oft hat man den Eindruck, dass gerade diese Medien nur ein jugendlicher Hype sind, die gar nicht so viel Reichweite erzielen, wie manch einer meint. Oder etwa doch?

Licht ins Dunkle brachte hierbei Paul Ohmert, ein Creative Producer aus Berlin, dessen tägliches Brot das sogenannte Storytelling auf Social Media ist. Dabei legte Paul zu Beginn viel Wert auf die Basics. Denn ein Foto ist in der heutigen Zeit mit dem Smartphone schnell aufgenommen und gepostet. Aber ob das Foto dann tatsächlich von guter Qualität ist und auch genau die Geschichte wiederspiegelt, die wir erzählen wollen, sei mal dahin gestellt. Es wurde den Teilnehmern also in der Runde bewusst, was bereits vor dem Posting alles an Arbeit und Wissen investiert werden muss. Denn eine Seite auf Social Media will mit attraktiven Inhalten (zu neudeutsch: Content) gefüllt werden. Und dass dann auch noch in regelmäßigen Abständen. Dies bedeutet also, dass man einen sogenannten Contentplan braucht, der sich über einen längeren Zeitraum erstreckt. Der Contentplan legt genau fest, was, wie und vor allem zu welchem Zeitpunkt gepostet wird. Jeder, der eine Social Media-Seite aufgebaut hat weiß wie viel Zeit und Mühen hinter einem Contenplan stecken. Denn dieser ist nicht in 5 Minuten erstellt, sondern spiegelt tagelanges, schweißtreibendes Brüten von Ideen wieder.

Hat man diesen Contenplan erstellt geht es ans Eingemachte. Denn Geschichten sind bekanntlich immer nur so gut, wie der Erzähler, der das Erlebte wiedergibt. Das bedeutet man braucht nicht nur ein ansprechendes Foto, sondern eine Mischung aus Fotodarstellung, kurzen Videos und natürlich einen guten Text als Bildunterschrift. Denn je mehr man es schafft seine Follower emotional mitzunehmen, desto kontinuierlicher wird auch den Inhalten gefolgt. Je besser das sogenannte Storytelling ausgearbeitet wird, desto höher wird somit auch die Reichweite. Man mag gar nicht glauben, welche große Rolle die richtige Uhrzeit beim Posting spielt. Es gibt mittlerweile richtige Studien dazu, die untersucht haben zu welchen Tageszeiten Menschen Social Media-Plattformen am Meisten nutzen. Wählt man also den richtigen Zeitpunkt, so hat man noch bessere Chancen deutlich mehr Menschen in kürzester Zeit zu erreichen.

Lässt man den Workshop Revue passieren so wird einem schnell deutlich, dass Instagram und Facebook keineswegs nur ein Jugendlicher Hype sind. Vielmehr sind es Plattformen, über die man in kürzester Zeit, weltweit tausende von Menschen erreichen kann. Vorausgesetzt man hat sich mit dem Thema Storytelling richtig befasst. Denn wenn man Social Media Plattformen professionell und zielgerichtet einsetzen will muss man nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Wissen investieren. Umso schöner war es, dass sich die Teilnehmer in der Praxis mit eigenen Fotos und Videos für das Storytelling ausprobieren konnten. Denn auch hier gilt wie so oft im Leben: Probieren geht über studieren!


Alle zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.


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