Ansbach, 24.10.2018

Alarmübung am 24.10.2018 im BKH Ansbach

In der Nacht vom 23. auf 24.10.2018 brennt die Küche des Bezirkskrankenhaus Ansbach trotz Einsatz der Werkfeuerwehr des BKH Ansbach und der FFW Ansbach nieder. Die Versorgung der rund 750 Patienten musste für die nächsten Tage behelfsmäßig sichergestellt werden. Dies war die Ausgangslage für die Alarmübung, die am 24.10.2018 im BKH Ansbach stattfand.

Gemäß Alarmierungsbekanntmachung (ABek) wurden von der integrierten Leitstelle Ansbach zunächst die Fachberater des OV Ansbach alarmiert. Nach einer kurzen Lagebesprechung in der Einsatzleitung wurde über die Regionalstelle Nürnberg die FGr Logistik, OV Schwabach alarmiert, um die Patientenverpflegung sowie die Stromversorgung sicherstellen.

Die 10 eingesetzten Helfer aus dem OV Schwabach bauten bis 12.00 Uhr das Material für die Essenversorgung komplett auf, stellten die eigenen Stromversorgung mit der mitgebrachten Netzersatzanlage (NEA) sicher und kochten rund 200 Mittagessen, dass letztendlich an die Beschäftigten des BKH Ansbach ausgegeben wurde.

Die beiden Helfer, die seitens des OV Ansbach vor Ort waren, waren als Fachkraft Elektro bzw. Fachberater mit eingebunden.

 

Der Leiter der Werkfeuerwehr, Peter Richter, der die Übung mit vorbereitet und beobachtet hatte, lobte die Zusammenarbeit aller Beteiligten vor Ort: „Die Übung hat gezeigt, dass wir mit den bestehenden Strukturen und Notfallkonzepten solche Situationen schon gut meistern können. Sich innerhalb von drei Stunden eines alternatives Konzeptes zur Versorgung von rund 700 Patientinnen und Patienten am Standort Ansbach zu überlegen, ist eine sehr gute Leistung.


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